Sandstrahlen mit jedem KLEINEN Kompressor
21. November 2017: Wir haben die Anwendungsbeispiele um einige Kurzvideos ergänzt.


Kondenswasser in der Druckluft:

Feuchtigkeit in der Druckluft kann beim Sandstrahlen ganz schön nerven. Das Strahlmittel bildet mit der Feuchtigkeit Klumpen und der Strahlmittelfluss wird unterbrochen. Für die SMART-Sandstrahlgeräte gibt es einen einfachen Weg dieses Problem an der Wurzel zu packen. Doch vorab etwas "Ursachenforschung":

Wenn die im Kompressor erwärmte Druckluft in der Druckleitung wieder leicht abkühlt kommt es sofort zur Kondensatbildung. Es befinden sich bei zunehmender Abkühlung immer mehr feine Wassertröpfchen in der Druckluftzuleitung.

Diese kann man über einen handelsüblichen Wasserabscheider separieren. Dieser soll demnach also so spät wie möglich in der Druckluftkette eingesetzt werden.
Oder anders gesagt, ein Wasserabscheider direkt am Kompressorausgang ist weniger effektiv, da die Druckluft dort am wärmsten ist.

Problem gelöst?

Ja, in den meisten Fällen ist richtig platzierter Wasserabscheider ausreichend. Einen geeigneten Abscheider finden Sie hier.

In manchen Fällen (Wetterlage, Aufstellungsort des Kompressors,..) bildet sich aber nach dem Wasserabscheider neues Kondensat, denn die Luft kühlt im jeweiligen Strahlgerät noch weiter ab.

Es gibt dann 2 technische Möglichkeiten auch diese letzte Kondensationstufe zu vermeiden. Man kann die Druckluf vor dem Wasserbscheider kühlen, was bei stationären Kompressoranlage in der Industrie auch so gemacht wird (Kältetrockner, Drucktaupunkt 2°C).

Für die SMART-Sandstrahlgeräte gibt es aber eine viel einfachere Lösung:

Erwärmung des Druckbehälters mit einem kleinen Heizlüfter. Diese gibt es um knapp 10 Euro in jedem Baumarkt (220V).
Dadurch kommt es zu keiner Abkühlung der Druckluft und damit zu KEINER Kondensatbildung!
Das Strahlmittel bleibt trocken und rieselfreudig.

Diese Methode ist vielfach bewährt und in der Betriebsanleitung jedes SMART-Sandstrahlgeräts beschrieben.